Schlösserkarte

Bis heute befinden sich noch erstaunlich viele Schlösser, Burgen und Gutshäuser im Besitz von Adelsfamilien. Der Großteil der Besitztümer befindet sich in den westlichen Bundesländern. Doch auch in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen gibt es inzwischen viele adelige Rückkehrer. Sie haben ihren ehemaligen Besitz entweder wieder zugesprochen bekommen oder haben ihn zurückgekauft.

2 thoughts on “Schlösserkarte

  1. Jason Kakeldey

    Guten Tag,
    ich hätte da mal eine frage, meine Mutter erzählte mir mal das wir adelig waren oder sind also von Kakeldey hießen doch ich find im Internet nichts über diesen Namen. Daher wollte ich fragen ob Sie etwas wissen.
    Mit freundlichen grüßen Jason

  2. Robertus

    Sehr viele adelige Familien leiden unter Adelsverlust, d.h. nach den 2 Weltkriegen wurden sie vertrieben, verarmten oder wanderten aus. Aus Scham verzichteten diese Menschen oft auf ihre Titel. Doch trotz aller Not und Entbehrung blieb meist noch eine Erinnerung an die „gute alte Zeit“ erhalten; so vermutlich auch bei Ihrer Frau Mutter.
    Ihr Name scheint ungarischen oder polnischen Ursprungs zu sein, den die Endung auf einem „Y“ deuten auf Adel hin. Viele adelige Familie des ungarischen Adels führen die Endung in ihrem Namen. Wäre das „y“ vor Ihrem Familiennamen so wäre auch Spanien als Herkunft denkbar. Im übrigen existierte in Ungarn die sog. „Gentry“, zu der ausschließlich Familien des niederen Adels gehörten (Staatsbeamte, kl. Landbesitzer u.ä.). Diese Familien trugen nur sehr selten Titelbezeichnungen wie Graf oder Baron vor ihren Namen, wurden aber in der K.u.K. Verwaltung als Edle (Edelmänner/Frauen) geführt. Suchen Sie vielleicht unter dem ungarischen Adel weiter und Sie werden irgendwann bestimmt fündig. Ich hoffe etwas geholfen zu haben.

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